Train your brain

Aktualisiert: März 10

Heute habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die Gute: Wir alle haben ein Gehirn. Nun die schlechte: Ob wir was draus machen, liegt einzig und allein an uns selbst!


Und genau da liegt der Hund begraben oder der Hase im Pfeffer oder einfach das ist die Krux am ganzen. Hast Du Dich schon mal übermüdet morgens aus dem Bett gequält und gedacht, juhui, jetzt spring ich in meine Funktionsbekleidung und mach schnell ein paar Runden auf der Joggingstrecke ? Eher unwahrscheinlich! Nach einer schlechten Nacht fehlt dem Körper die nötige Energie dazu und genau deshalb fühlt man sich überhaupt nicht nach körperlicher Ausdauerbetätigung.

Dasselbe gilt für das Gehirn, es funktioniert ähnlich wie ein Muskel.

Wenn es müde ist, nicht genug Nährstoffe oder Ruhephasen bekommt, dann arbeitet es auf Sparflamme. Das merkt man in stressigen Phasen ganz besonders, wenn man vergesslicher als üblich wird oder auch Termine plant und bei genauerem Hinsehen feststellt, dass man das zeitlich so gar nicht schaffen kann.

Was kannst Du aktiv tun, um Dein Gehirn zu normaler oder sogar Höchstleistung zu bringen?

Gib ihm das richtige Futter!

Wenn Du denken können möchtest, braucht das Gehirn Kohlenhydrate und zwar welche, die nicht sofort den Blutzucker in die Höhe jagen, sondern welche, die langsam wirken, also z.B.: Vollkornprodukte statt Weissbrot. Dann essentielle Fette, das sind die, die der Körper nicht selber produzieren kann, da wäre zum Beispiel eine Hand voll Walnüsse geeignet. Dann haben wir in unseren Breitengraden ein richtiges Superfood, die Heidelbeere. Sie enthält viel Vitamine und wirkt antioxidativ.

Kürbiskerne sind reich an Zink und helfen bei Stresssymptomen. Broccoli, der viel Vitamin K enthält, unterstützt die Denkfähigkeit. Salbei fördert die Konzentration und Erinnerungsvermögen. Diese Beispiele zeigen, dass es absolut machbar ist, die eigene Denkfähigkeit zu unterstützen. Und es erklärt auch, warum ein Fastfoodmenü sich so gar nicht in gesteigerter Leistungsfähigkeit bemerkbar macht, sondern lediglich als Schwimmring um die Hüften. Willst Du mehr Information zum Thema Nährstoffe und Gehirn, das Netz ist voll von gratis Rezepten, ebenso gibt es grossartige Kochbücher zum Thema "Brainfood". Es gibt also keine Ausrede nach dem Motto, ich weiss gar nicht wie das geht.


Behandle Dein Hirn wie Deinen allerbesten Freund, Du hast nur eins!


Wenn Dein Hirn optimal mit Nährstoffen versorgt ist, dann hat es massig Energie. Was passiert mit Kindern, die viel Energie haben und sie nicht in Aktion umsetzen können oder dürfen? Richtig, sie flippen aus. Unterforderung! Das gilt auch für Dein Gehirn.

Es hat Potential, das genutzt werden will. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie Du das umsetzt. Für die einen kann es die Erarbeitung einer neuen Quantentheorie sein, für die anderen ist es das Austüfteln eines perfekten Rezepts für Apfelkuchen.


Hauptsache im Oberstübchen passiert etwas, das Deine volle Aufmerksamkeit fordert und am besten noch Spass macht.

Die Folgen von ungenutztem Hirnpotential können zum Beispiel dauerhaftes Frustgefühl sein oder eine latente Unzufriedenheit ebenso wie ein ständige Langeweile. Wenn so eine Zustand lange anhält, kann das unter Umständen in depressive Verstimmungen umschlagen.


Unser Gehirn möchte lernen bis zum Schluss, das ist sein einziger Zweck.

Daher empfehle ich jedem und jeder sich tagtäglich einer Sache zu stellen, die eine Herausforderung darstellt. Gehirnaktivierung passiert durch Bewegung oder durch etwas Neues zu lernen. Ob Du Dir 10 neue Fremdwörter in den Kopf tust oder im Wohnzimmer den "Floss" Tanzschritt übst, Du musst es niemandem vorführen, der einzige Zweck ist der, dass Dein bester Freund im Kopf die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient.


In diesem Sinne viel Spass, ich werde mich jetzt zur Belustigung aller Nachbarskinder auf die Slackline wagen.

Das tut meinem Gehirn gut und bringt garantiert einige Menschen zum Lachen.



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© 2019 by Tatjana Ricciardi